Die passende Laufzeit ergibt sich aus Poolvolumen, tatsächlicher Fördermenge und gewünschter täglicher Umwälzung. Eine Einstellung wie acht Stunden kann passen, ist aber ohne diese Werte nur eine grobe Annahme.
Grundformel
Laufzeit in Stunden = Poolvolumen × gewünschte Umwälzungen ÷ tatsächliche Fördermenge pro Stunde
Beispiel: Ein Pool mit 30 m³ soll zweimal täglich umgewälzt werden. Fördert die Anlage unter realen Bedingungen 7,5 m³ pro Stunde, ergibt sich eine Laufzeit von acht Stunden.
Warum die reale Fördermenge zählt
Leitungswiderstand, Filterzustand, Höhenunterschied und angeschlossenes Zubehör reduzieren die theoretische Pumpenleistung. Verwende deshalb möglichst einen realistischen Betriebswert.
Laufzeit aufteilen
Mehrere Zeitfenster können sinnvoll sein, damit das Wasser auch während warmer und stark genutzter Tageszeiten bewegt und gefiltert wird. Die Wasserpflege muss jedoch zum Betriebskonzept passen.