Eine Filteranlage sollte das Poolwasser zuverlässig umwälzen, ohne unnötig groß oder dauerhaft am Limit betrieben zu werden. Die reine Herstellerangabe in Litern pro Stunde reicht für die Auswahl nicht aus.
Diese Werte brauchst du
- Poolvolumen in Kubikmetern
- gewünschte Umwälzungen pro Tag
- Entfernung und Höhenunterschied zwischen Pool und Pumpe
- Schlauch- oder Rohrdurchmesser
- zusätzliche Verbraucher wie Wärmepumpe oder Solarmatte
Nicht nur auf die maximale Fördermenge schauen
Die tatsächliche Fördermenge sinkt durch Filter, Leitungen, Bögen und Höhenunterschiede. Deshalb sollte die Anlage Reserven besitzen, ohne dass Pumpe und Filterkessel unpassend kombiniert werden.
Typische Fehlkäufe
- Zu dünne Schläuche begrenzen eine eigentlich leistungsfähige Pumpe.
- Ein zu kleiner Filterkessel verschlechtert das Filterergebnis.
- Eine starke Pumpe wird ohne Betrachtung der restlichen Anlage gewählt.
- Rückspülwasser und notwendiger Ablauf werden nicht eingeplant.